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04
Dez.

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Die Hbu4 besucht das Energie-Seminar in Dortmund: Ein Tag voller Wissen und Experimente

Am 8. November 2024 hatte die Klasse Hbu4 die Gelegenheit, am Energie-Seminar in Dortmund teilzunehmen. Veranstaltungsort war die Rosentalstraße 27 im Stadtzentrum (44135 Dortmund). Unter der Leitung von Frau Fromme (Karl-Schiller-Institut) und Frau Marx (DEW21) erlebten die Teilnehmer einen abwechslungsreichen Tag, der ihnen tiefe Einblicke in die Welt der Energieversorgung und -nutzung bot.
Theorie trifft auf Praxis: Woher kommt unser Strom? Der Tag begann mit einer Einführung, woher unser Strom stammt und welche Energiequellen es gibt. Die Hbu4 erfuhr, dass Strom sowohl aus erneuerbaren Energien wie Wind, Wasser und Sonne als auch aus fossilen Energieträgern wie Kohle, Erdöl, Erdgas und Uranerz gewonnen wird. Besonders spannend war die Erklärung, wie elektrische Energie erzeugt
wird: Durch das Bewegen eines Magneten zwischen einer Spule konnte eine kleine rote Lampe zum Leuchten gebracht werden – ein anschauliches Beispiel für die Grundlagen der Stromerzeugung.
Darüber hinaus wurde erläutert, wie Deutschland seinen Strombedarf deckt und warum fossile Energieträger bis 2030 abgeschafft werden sollen, um CO₂-Emissionen zu reduzieren. Es wurde auch darauf hingewiesen, dass der Anteil erneuerbarer Energien 2023 im Vergleich zu 2022 weiter gestiegen ist.
Experimente zur Windenergie Die Teilnehmer konnten in praktischen Versuchen erleben, wie Windkraft
funktioniert. Drei spannende Experimente gaben Einblick in:
1.Den Einfluss der Windgeschwindigkeit: Wie viel Strom kann bei unterschiedlichen Windstärken erzeugt werden?
2.Die Bedeutung der Rotorblattform: Welche Formen sind effizienter?
3.Den Vergleich von 3- und 4-Blatt-Rotoren: Was ist die bessere Option?

Zusammenfassend zeigt dieses Experiment die Bedeutung von Windgeschwindigkeit, Rotorblattform und der Blattanzahl für die Effizienz der Stromerzeugung durch Windkraftanlagen. Mit den
gewonnenen Erkenntnissen können Windkraftanlagen besser an ihre Umgebung angepasst werden, um eine maximale Energieausbeute zu erzielen. Es wurde auch über die Herausforderungen der Stromversorgung in Deutschland gesprochen. So wurde deutlich, dass Bayern aufgrund
fehlender Windkraftanlagen weniger Strom produziert und von alternativen Stromleitungsprojekten aus den Niederlanden oder Polen profitieren könnte – jedoch oft mit höheren Kosten für die Verbraucher.
Virtuelle WG: Kosten verstehen und Einsparpotenziale erkennen Ein interaktives Energieprogramm simulierte den Alltag in einer virtuellen Wohngemeinschaft (WG). Die Teilnehmer erfuhren, wie sich die jährlichen Energiekosten auf verschiedene Bereiche verteilen:
•Haushalt
•Heizung
•Hygiene
•Unterhaltung

Die Gesamtkosten für Strom, Gas und Wasser beliefen sich auf 5345,49 € pro Jahr, einschließlich Grundpreise (Strom: 207,55 €, Gas: 119,92 €,Wasser: 84,65 €). Gleichzeitig gab es spannende Quizfragen, die halfen, Einsparpotenziale zu erkennen – von effizienterem Heizen bis hin zur Reduzierung des Stromverbrauchs durch energieeffiziente Geräte.

Energieversorger verstehen: Ein weiterer Schwerpunkt des Seminars war das Verständnis für
Energieversorger. Die Teilnehmer lernten, wie Strom-, Gas- und Wasserzähler funktionieren, wie die Zählerstände jährlich abgelesen werden und warum monatliche Zahlungen für die Energieversorgung
erforderlich sind.

Fazit: Ein lehrreicher Tag für die Hbu4 Das Energie-Seminar bot der Hbu4 eine perfekte Mischung aus Theorie und Praxis. Neben der Vermittlung von Wissen über Energiequellen und -nutzung, konnten die Teilnehmer durch Experimente und interaktive Programme wertvolle Erfahrungen sammeln.
Die Veranstaltung zeigte nicht nur, wie wichtig erneuerbare Energien für die Zukunft sind, sondern auch, wie jeder Einzelne durch bewussten Umgang mit Energie seinen Beitrag leisten kann. Ein herzliches
Dankeschön an Frau Fromme und Frau Marx für die kompetente und engagierte Begleitung durch diesen informativen Tag!

Sefa und Burak (Hbu4)