Gedenkstättenfahrt der FOS Polizei 2025
Wir, die Oberstufenklassen der Fachoberschule Polizei des KKB, unternahmen vom 24.11. bis zum 28.11.2025 eine Gedenkstättenfahrt nach Weimar und Buchenwald – ein besonderes Erlebnis, das wir gerne mit euch teilen möchten.
Unsere Reise begann um 9 Uhr am KKB, von wo aus wir mit dem Reisebus nach Weimar fuhren. Gegen 14 Uhr angekommen, bezogen wir unsere Unterkunft und verbrachten den Nachmittag in eigener Freizeit, bevor wir den ersten Abend gemütlich bei einem gemeinsamen Spieleabend ausklingen ließen.
Am zweiten Tag ging es früh für uns zur Gedenkstätte Buchenwald. Dort nahmen wir zunächst an einem Seminar teil, das uns erste Einblicke in die Vergangenheit gab. Anschließend erkundeten wir in kleinen Gruppen das Gelände mithilfe einer App, die uns Aufgaben und Fragen zu verschiedenen Orten stellte. Danach kehrten wir in das Seminar zurück und tauschten uns mit unserem Guide aus. Zum Abschluss führte er uns zum ehemaligen Krematorium und erklärte die Abläufe und Hintergründe während der Zeit des Nationalsozialismus.
Nach diesen eindrucksvollen Stunden machten wir uns auf den Weg in die Innenstadt von Weimar. Dort wartete eine Aufgabe auf uns: Als „Kriminalpolizisten“ sollten wir einen fiktiven Mordfall lösen. Die verschiedenen Stationen führten uns quer durch die Stadt. Der Fall endete auf dem Weihnachtsmarkt, wo wir den Abend entspannt ausklingen ließen.
Am dritten Tag besuchten wir erneut die Gedenkstätte Buchenwald. Wie zuvor starteten wir mit einem Seminar, bevor uns unser Guide über das Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers führte. Er erläuterte die früheren Funktionen der Gebäude und gab uns tiefe Einblicke in die Geschichte. Diese Eindrücke beschäftigten uns noch lange. Den Abend verbrachten wir gemeinsam in einer Bowlinghalle.
Am vorletzten Tag fuhren wir mit dem Zug nach Erfurt zur Gedenk- und Bildungsstätte, einem ehemaligen Gefängnis der Staatssicherheit zu DDR-Zeiten. Mitarbeitende führten uns durch das Gebäude und erzählten vom Alltag der Inhaftierten. Anschließend hatten wir die besondere Möglichkeit, in einem Zeitzeugengespräch mit einem ehemaligen Insassen über seine Erfahrungen zu sprechen.
Abschließend lässt sich sagen, dass die Gedenkstättenfahrt für uns alle eine eindrucksvolle und sehr nachdenklich stimmende Erfahrung war. Wir haben viel über die Geschichte gelernt und verstanden, wie wichtig es ist, aus ihr für die Zukunft zu lernen. Die vielen Eindrücke haben uns sensibilisiert und werden uns noch lange begleiten.
Wir bedanken uns bei allen, die diese Fahrt möglich gemacht haben. Wir hoffen, dass auch andere dazu angeregt werden, sich mit der Geschichte auseinanderzusetzen und das Erinnern weiterzuführen.
Verfasst von Emilie, Rahja, Mahdi und Noah (FOSPO1)
