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Über eTwinning

Das eTwinning Programm ist eine E-Learning Initiative der Europäischen Kommission, die Schulen über das Internet miteinander vernetzt.

Das Konrad-Klepping-Berufskolleg arbeitet seit Beginn des Schuljahres 2016/2017 virtuell mit Schulklassen aus anderen europäischen Ländern zusammen. Seitdem haben sich in jedem Schuljahr Schüler*innengruppen mit Schulklassen aus dem europäischen Ausland über das eTwinning Netzwerk verbunden und dann gemeinsam an gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Fragestellungen mit einem engen Bezug zum europäischen Einheitsgedanken gearbeitet.

Aufgrund des großen Engagements im Bereich virtueller europaweiter Unterrichtsformate ist dem Konrad-Klepping Berufskolleg für das Schuljahr 21/22 das Siegel einer eTwinning Schule verliehen worden.

Die Auszeichnung "eTwinning Schule" wird von der zentralen eTwinning-Koordinierungsstelle in Brüssel vergeben und würdigt Schulen, die das eTwinning Programm grundlegend in ihrem Schulkonzept berücksichtigen und auf diesem Wege fächerübergreifend und digital mit Schulklassen im europäischen Ausland zusammenarbeiten.

eTwinning Schulen zeichnen sich dadurch aus, dass sie europäisch ausgerichtet sind, digitale und kooperative Lernmethoden einsetzen und dabei umfassende Maßnahmen zur Internetsicherheit ergreifen.

Seit vielen Jahren bereits betreuen die beiden Lehrkräfte Frau Jagiella und Herr Koböke das Projekt. Beide freuen sich sehr über die Auszeichnung: "Die eTwinning Arbeit ermöglicht unseren Schüler*innen genau die Fertigkeiten zu erwerben, die notwendig sind, um später einen erfolgreichen Einstieg in einen Beruf mit Zukunft zu schaffen. Über das eTwinning Netzwerk lernen die Schüler*innen, im Team mit anderen europäischen Schulklassen gemeinsam an wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Themen zu arbeiten. Auf diesem Wege entwickeln sie ein Bewusstsein für die kulturelle Vielfalt in Europa und die Bedeutung des europäischen Wirtschaftsraumes. Zudem bauen sie ihr Fachvokabular im Wirtschaftsenglisch aus und lernen bereits frühzeitig, wie man neue Medien zielgerichtet für die Teamarbeit einsetzen kann.

Frau Jagiella und Herr Koböke geben ihre gemachten Erfahrungen und Ideen immer gerne an andere Schulen und Lehrkräfte weiter und veröffentlichen in diesem Zuge zum Beispiel auch regelmäßig in den Projektberichten der EU-Geschäftsstelle der Bezirksregierung Arnsberg.

eTwinning im Schuljahr 21/22

eTwinning in der Culture and Media Profilklasse

Die Schüler*innen der Culture and Media Profilklasse der Höheren Handelsschule haben in diesem Schuljahr in ihrem Profilunterricht in einem Verbund aus Schulklassen verschiedener europäischer Wirtschaftsschulen in den beiden englischsprachigen eTwinning Projekten Young European founders und Young European business people analysiert, ob die Idee der Kreislaufwirtschaft einen geeigneten Weg zu mehr Nachhaltigkeit in Europa darstellt.

Dabei haben sie mit ihren europäischen Partnerschüler*innen zunächst die unterschiedlichen Kernbereiche herausgearbeitet, aus denen sich der Ansatz der Kreislaufwirtschaft zusammensetzt.

Die deutschen Schüler*innen wurden bei ihren Recherchearbeiten durch einen Workshop des Europe Direct Informationszentrums begleitet.

Anschließend haben die europäischen Schüler*innen die Geschäftsmodelle einer Vielzahl europäischer Start-ups analysiert, die in den Kernbereichen der Kreislaufwirtschaft tätig sind.

Die Schüler*innen haben dabei herausgearbeitet, wie das jeweilige Geschäftsmodell zu mehr Nachhaltigkeit in Europa beitragen kann. Zudem haben sie eine Einschätzung abgegeben, ob sie das Angebot des Unternehmens selbst in Anspruch nehmen würden und ob sie glauben, dass ein Markt mit ausreichend Nachfrage für das angebotene nachhaltige Produkt in Europa besteht. Zudem haben sie Empfehlungen für die weitere Unternehmensentwicklung formuliert. Ihre Ergebnisse haben sie in Präsentationen und Podcasts auf der eTwinning Plattform zusammengetragen und geteilt.

Aufbauend auf den Ergebnissen der Unternehmensanalysen haben die Schüler*innen anschließend eigene Geschäftsmodelle für Unternehmen entworfen, die möglichst viele Aspekte der Kreislaufwirtschaft erfüllen.

Ziel war es dabei ein Modell eines eigenen Unternehmens für den europäischen Wirtschaftsraum zu entwerfen, welches ein Produkt anbietet, das

  • aus nachhaltigem Material gefertigt wird,
  • mit einer wiederverwendbaren Verpackung verschickt wird,
  • nur unter Verwendung erneuerbarer Energien gefertigt wird und
  • für das es während des Produktlebenszykluses einen Reparaturservice
  • und am Ende ein Recyclingprogramm gibt.

Zudem sollte für dieses Unternehmen dann auch ein passgenaues Marketingkonzept entwickelt werden. Ihre Unternehmenskonzepte haben die Schüler*innen anschließend gegenseitig einer Marktumfrage unterzogen und die Ergebnisse gemeinsam miteinander geteilt und reflektiert.

Als Abschluss der diesjährigen eTwinning Aktivitäten haben die europäischen Schüler*innen dann miteinander Geschäftskorrespondenz betrieben und Bewerbungsverfahren simuliert. Dabei haben sie die europäischen Standards erarbeitet, die es dabei zu beachten gilt und haben sich auf diesem Wege auf eine zukünftige Berufstätigkeit im europäischen Wirtschaftsraum vorbereitet.

eTwinning in der Berufsfachschule

Die Schüler*innen der BFS 11 aus der Berufsfachschule haben im deutschspraschigen eTwinning Projekt "Mit Mathematik Europa erkunden" mit Partnerschüler*innen aus Frankreich, Polen und der Türkei zusammengearbeitet. Die Schüler*innen haben dabei als Abschluss des jeweiligen Quartals Mathematikaufgaben ihrer Partnerschüler*innen gelöst.

Die Aufgaben haben dabei immer die mathematischen Inhalte des zurückliegenden Quartals nochmal aufgegriffen.

Die Schüler*innen haben auf diesem Wege etwa sich selbst und ihre Klasse mit Hilfe der Prozentrechnung vorgestellt, die Besonderheiten der jeweiligen Heimatstadt unter Verwendung des Dreisatzes erklärt, Preise in den teilnehmenden Ländern anhand der Handelskalkulation miteinander verglichen und zum Abschluss Besonderheiten des Klimas in den jeweiligen Ländern anhand einfacher statistischer Kennziffern verglichen.

Virtuelle Zusammenarbeit mit China

Seit Beginn des Schuljahres 2019/20 arbeitet das Konrad-Klepping Berufskolleg gemeinsam mit seiner chinesischen Partnerschule, der "Technischen Akademie für Energiewirtschaft" aus Chongqing, virtuell zusammen.

In den Schuljahren 19/20 und 20/21 haben beide Schulen am "Virtual StudentXChange" Programm des Ministeriums für Schule und Bildung NRW, des Pädagogischen Austauschdienstes, der Stiftung Mercator und des Goethe Instituts teilgenommen. Ziel des Programmes war es, dass chinesische und deutsche Schüler*innen sich über das Internet begegnen, indem man 360 Grad Videos von seiner Heimatstadt erstellt und dem Gegenüber präsentiert.

Im Zuge der Corona Virus Pandemie haben chinesische und deutsche Schüler*innen zudem eine Collage erstellt, in der sie farben- und hoffnungsvolle #AllesWirdGut Bilder in der jeweiligen Landessprache erstellt haben.

Auf einen Blick

Kontakt

Stefan Koböke
(Projektleitung)

Indra Jagiella
(Projektleitung)

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